das mit den plagen ist genauso wie mit hunden: du willst nicht angesabbert werden, du willst nicht sagen: och, du bist aber ein feines hündchen (und denken: meine fresse, ist die töle häßlich, geh weg, du stinkst- hunde sind doof) - und was passiert: die viecher riechen es förmlich und genau deshalb kommen sie an. kinder sind ganz genauso. die haben so nen sensor, dere blinkt rot auf, wenn sie jmd. erahnen, der so schlau war, sich bisher noch nicht zu vermehren. ich glaube, die sind gar nicht so unschuldig. die säcke haben bestimmt ganz fiese gedanken beim memory spielen oder auf dem schoß rumrutschen oder bei was weiß ich. die tun nur so bekloppt und unwissend. glaub mir, ich weiß das!
andererseits: zwar sind die sabbermonster reichlich perfide, aber intelligenztechnisch - nun ja- äh erst im wachsen. das führt zum beispiel dazu, daß ich meinem kinde gern mal androhte, sie ins kinderbergwerk zu schicken (vorzugsweise dann, wenn ich "noch mal" memory mit ihr spielen soll). da sie keine ahnung hatte, was das sein soll, hab ich es ihr eben in düstersten farben augemalt - dunkel, kalt, dreckig, ohne mama. was macht das biest: ersetzt ihre unwissenheit mit perfidie und sagt: "och toll, da find ich ganz viele diamanten und dann bin ich reich und kauf mir ne neue mama".
was lernen wir daraus: man soll zwar seine feinde im allgemeinen besser als seine freunde kennen, die gilt jedoch nicht bei kindern. die sind so konstruiert, daß man sich zwangsläufig auf ihr niveau runterschraubt, es allerdings enorm schwer fällt, das eigene level wieder zu erreichen. die ganz fiesen quälgeister (du hübschen, lieben, knuffigen und süßen) sorgen zusätzlich für das aufkeimen des "will ich auch haben"-wunsches. und alles in allem wird man trotzdem von den auswüchsen des kindlichen egozentrismus gern in den arsch getreten und fragt sich am ende noch, ob man selbst vielleicht nicht schuld hatte. diese halbmetermonster sind meister der psychologischen kriegsführung - drum halt dich fern...
kinderbergwerk
andererseits: zwar sind die sabbermonster reichlich perfide, aber intelligenztechnisch - nun ja- äh erst im wachsen. das führt zum beispiel dazu, daß ich meinem kinde gern mal androhte, sie ins kinderbergwerk zu schicken (vorzugsweise dann, wenn ich "noch mal" memory mit ihr spielen soll). da sie keine ahnung hatte, was das sein soll, hab ich es ihr eben in düstersten farben augemalt - dunkel, kalt, dreckig, ohne mama. was macht das biest: ersetzt ihre unwissenheit mit perfidie und sagt: "och toll, da find ich ganz viele diamanten und dann bin ich reich und kauf mir ne neue mama".
was lernen wir daraus: man soll zwar seine feinde im allgemeinen besser als seine freunde kennen, die gilt jedoch nicht bei kindern. die sind so konstruiert, daß man sich zwangsläufig auf ihr niveau runterschraubt, es allerdings enorm schwer fällt, das eigene level wieder zu erreichen. die ganz fiesen quälgeister (du hübschen, lieben, knuffigen und süßen) sorgen zusätzlich für das aufkeimen des "will ich auch haben"-wunsches. und alles in allem wird man trotzdem von den auswüchsen des kindlichen egozentrismus gern in den arsch getreten und fragt sich am ende noch, ob man selbst vielleicht nicht schuld hatte. diese halbmetermonster sind meister der psychologischen kriegsführung - drum halt dich fern...
"dann kauf ich mir ne neue Mama" ist natürlich völlig entwaffnend.