Im@Vorbeigehen

Sonntag, 16. Juli 2006

Farewell Overdosed?

"Machs Gut, … viel Glück und pass auf dich auf!"
Ein Farewell, das es so manchem zur Tür hinaus Eilenden noch mal eben ganz warm werden lässt - ums Herz. Gemeinhin ist es ja nicht gerade das Rausbringen des Mülleimers, weswegen einem solch gute Worte mit auf den Weg gegeben werden. Schon eher stehen vermutlich irgendwelche Abenteuer an: Ein längerer Auslandsaufenthalt, der erste Fallschirmsprung, die Besteigung eines „8000ers“ oder einst die gebuchte Passage auf der Titanic anlässlich deren Jungfernfahrt.
Dererlei anteilnehmende Besorgnis, im Hinblick auf meine Ankündigung, dass ich gedenke im Laufe der Woche in Schwindel erregender Höhe von 3 Metern herumzuturnen um Fensterverkleidungsvorrichtungen zu montieren, erscheinen dem Uneingeweihten wohl etwas overdosed, zeugen faktisch jedoch davon, dass der mich Verabschiedende einige meiner bisherigen Heimwerker-Stunts leibhaftig miterlebt hat. Darunter Erfahrungswerte wie „zum Glück hat auch Starkstrom seine schwachen Momente“.
Vielleicht muss man ja auch gar nix vorm Fenster hängen haben?

Freitag, 7. Juli 2006

Italienischer Nachwuchskicker

Ein hoffnungsvolles Talent muss ich sagen.
Vielleicht bereits für Sonntag ne Alternative zu Totti? Ach nein! Francesco muss dann ja den vom Nachwuchs "geschundenen" Elfmeter verwandeln :-)

Ne! nix für ungut ;-) Forza und Alles! Die mit den längern Nudeln sollen gewinnen!

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Freitag, 30. Juni 2006

Cherry

Heute zum "Mittag" fast 500g Süßkirschen verdrückt.
Plötzlich aufgetretenen Summton im Ohr als Melodie von "Cheri Cheri Lady" erkannt. Kirschen hatten vermutlich Wurmbefall, der zu einem ausgewachsenen Ohrwurm mutiert ist. Versuche aktuell das "Vieh" mit einer Familienpackung "Mon Cheri" abzutöten.
In der Zwischenzeit aus abgelutschten Kirschkernen Halskette gebastelt.

Mittwoch, 28. Juni 2006

Brot, Spiele und Zwangsurlaub für Politiker?

Sind wir nach der Spaßgesellschaft jetzt temporär in einer "Brot und Spiele"-Kultur gelandet? Ich finde dass mit "Brot und Spiele" ja irgendwie bedenklich. Auf jeden Fall war es mir gestern, nachdem ich seit Tagen mal wieder aufmerksam das politische Tagesgeschehen in den Nachrichten verfolgt hatte, aufgrund der heißen Nadeln mit denen in Berlin aktuell gestrickt zu werden scheint, mulmiger als vermutlich Freitag vor einem eventuellen Elfmeterschießen gegen Argentinien.
Kann mal einer die Politiker zwangsweise in den Urlaub schicken, bis die WM vorbei ist? Mir scheint die wollen da "unbeobachtet" Fakten schaffen solange alle im "Siegesrausch" sind - aller Voraussicht nach am kommenden Wochenende z.B. die Gesundheitsreform. Es bekommen Gesichter von der politischen Ersatzbank, die man im Leben noch nicht gesehen hat, Mikrofone vor die Nase gehalten, während die Leistungsträger eher unauffällig "spielen". Ist die "erste Elf" unserer Bundesregierung mental einfach in den VIP-Lounges der Lobbyisten, die ihre Nebeneinkunftsvorstandsgehälter überweisen, sitzen geblieben? Guckt doch mal einer nach.

"Hat man da abends im Stadion, beim Anfeuern der Nationalmannschaft des eigenen Landes, nicht einen Klos im Hals, wenn man nachmittags ne Reform beschlossen hat, von der man weiß, dass sie schlussendlich nichts bringt?"
"Nun gut ... das Plenum ist rund und eine Legislaturperiode dauert 4 Jahre. Hätte der Wähler sie nicht gewählt, dann hätte die Bundesregierung ja all die Probleme gar nicht und überhaupt ist Richtlinienkompetenz wenn Frau Merkel pfeift".


brueder
Bedenklich! Junger Vertreter der "Brot und Spiele"-Kultur.

Dienstag, 27. Juni 2006

Coffee Table Books

"Erlesener Geschmack und Weltoffenheit kennzeichneten seinen Lebensstil." So was in der Art möchte ich gern mal in meinem Nachruf lesen können.
So verwundert es nicht, dass ich in der Zeitschriftenabteilung zur Sonderausgabe "Landhausstil" einer sehr glamourösen Inneneinrichtungsillustrierten greife, um mal zu "scannen" wo ich salonmäßig vielleicht noch nachbessern könnte, falls es mal gelten sollte, der Queen ein Tässchen Tee zu offerieren. Ich muss auch gar nicht oft umblättern, um auf was zu stoßen, was ich noch nicht besitze: coffee table books. Hierbei handelt es sich um Bücher und Bildbände, die großformatig und mit aufwändigen Fotografien, jedoch mit verhältnismäßig wenig Text ausgestattet sind. Diese Bücher haben den Zweck, dass der Gast darin blättert, wenn der Gastgeber z.B. mal im Bad verschwinden muss. Als Gastgeber kann man sich somit auf dem Klo schön Zeit lassen, man braucht nicht hetzen, denn man weiß den Gast gut unterhalten. Ja man könnte sogar schnell aus dem Badezimmerfenster klettern, zur nächsten Telefonzelle eilen, die eigene Mutter anrufen und ihr berichten, dass die Queen gerade bei einem auf der Couch säße.
Weiterhin erfahre ich, dass die klassische Platzierung eines solchen Bildbandes vorsieht, ihn auf einem Beistelltisch neben einem Sofa zu platzieren. Ich atme auf, denn mein eigentlicher Kaffeetisch ist nicht sehr groß und wenn sich da großformatige Prachtbände breit machen, dann ist ja kein Platz mehr für den Kuchen. "Dann lehns halt aufrecht an die Wand" mag jetzt der ein oder andere denken. Das geht freilich nicht, denn die coffee table books betreffende Regel lautet: Nie aufrecht, immer flach.
Jetzt wird es langsam kompliziert, denn ich habe natürlich kein Beistelltischchen. In meiner Not würde ich die Bücher vielleicht schön auf dem Fensterbrett ausbreiten. Da könnte mich jetzt natürlich ein Englisch/Deutsch-Professor aus Oxford, der sich selbstredend wegen der zu erwartenden Dolmetscherei im königlichen Gefolge befindet, kritisieren und mir vorwerfen, ich hätte ja wohl "coffee table books" allzu frei übersetzt. Somit bleibt nur eines, ich lege die Kaffeetischbücher neben mein Sofa auf den Boden.
"Yet another piece of Frankfurter Kranz Your Majesty?"
"Yes Ma'am, these are coffee table books"
"On the floor? ... Oh my god! My Beistelltischchen - it was stolen!"

Montag, 26. Juni 2006

Ruhesitz

In meiner erweiterten Nachbarschaft, steht ein echtes Traumhaus! Wenn ich dran vorbeikomme, dann bleibe ich am Gitter stehen und guck es mir an. Im Alter, glaub ich, würde ich gern in sowas wohnen. Da laufe ich dann den ganzen Tag mit dem Gießkännchen rum ;-)

ruhesitz

*Nen Euro ins Sparschwein steckt*

BTW: Grüne Fensterläden habe ich ja schon mal.

Samstag, 24. Juni 2006

Spielerfrauen II: Schatz, ich trage heute dein Trikot

Hat man sowas schon gesehen? Die deutschen Spielerfrauen tragen, auf der Ehrentribüne sitzend, das Trikot mit der gleichen Rückennummer wie ihr Held auf dem Platz. Wenn ein Mann soviel symbolische Unterstützung von seiner Lebensgefährtin erhält, ist er natürlich zu Großem fähig! Hach, ist das alles emotional - ich muss schon wieder weinen.

[Verkehrsfunkdurchsage ON]
In Richtung Norden muss heute und morgen mit verstärktem Volvo-Aufkommen gerechnet werden.
[Verkehrsfunkdurchsage OFF]

Hinweis ans ZDF:
Bitte zu den Fanmeilen "passende" Berichterstatter entsenden. Frau Gelhard, deren Frisur trefflich mit ihrem Namen korrelierte, mag mit ihrem strengen roten Kostüm im politischen Journalismus hervorragend aufgehoben sein und ähnlich professionell könnte sie bestimmt auch die nächste Ausgabe von "Mona Lisa" moderieren, aber die Eindrücke von einer 750.000 Menschenfanmeile wie die eines Weltwirtschaftsgipfels wiederzugeben langweilt einfach.

Tipp für "Gala":
Der Thomas Doll (Trainer des HSV) wartet bei seinem Interview fast schon mit "Rockstar"-Attitüde auf. Cooles Outfit, offenes weißes Hemd und so Kifferhalsketten, sehr chic. Optisch mein "man of the day" bis jetzt ...

Kühlschrank-Stöckchen

Passt grad gut, weil ich die Samstagseinkäufe just verstaut habe.
Übrigens zwischen all dem WM-FriedeFreudeEierkuchen gibts es sie doch noch, die Unstimmigkeiten zwischen den Kulturen.
In der Obst- und Gemüseabteilung des "Hit"-Marktes kam es zwischen einem deutschen Opa und zwei südländischen, sonnenbebrillten Schläppchenträgern zu leichten Handgreiflichkeiten, weil der "deutsche Ordnungssinn" nicht damit einverstanden war, dass die "südländische Leichtigkeit des Seins" das Auto auf einem Behindertenparkplatz abgestellt hatte.

Aber nun zum Inhalt meines Kühlschranks:

Gefrierfach:
1 halbvolle Packung Frosta "Asiatisches Pfannengemüse"
Ich muss mal Kühli abtauen. Um ins Gefrierfach zu gucken, war Gewalt notwendig

Kühli:
8 Bio-Eier (die Null muss stehen!)
Fläschchen Zitronensaft
Géramont Cremig-Würzig
Ecke Parmesan
1 Feta
Grünländer Schnittkäse Bärlauch
Rest Bayernland Sahne-Schmelzkäse
Halbvoller Becher Feta-Oliven Creme
Bertolli Brotaufstrich
Deutsche Markenbutter
Landliebe Grießpudding Traditionell
Weihenstephaner Joghurt Haselnuss
Weihenstephaner Joghurt Ananas
2 kleine Becher Buttermilch
Schwedische Preiselbeer-Orangen-Marmelade
1 Schale Blaubeeren
1 geschälte frische Ananas
Kochschinken, Leberkäse geschnitten und Winzeraufschnitt (Hach wie hier die Tradition meiner Herkuft kombiniert habe mit den aktuellen landsmannschaftlichen Gegebenheiten - very emotional, ich muss gleich weinen)
1 Kotelett
1 Heilbuttfilet in Pestomarinade
1 Glas Miracel Whip Balance
Heinz Tomatenketchup
Senf
Sambal Oelek
2 Päckchen H-Schlagsahne
Milch
Tetra Pak Apfel-Banane-Saft
1 Flasche Bonaqa Traube-Kiwi

Dienstag, 20. Juni 2006

Spielerfrau: Let me be your Totti


 © Lionel Cironneau/AP
Ilary Blasi *
(25/Italienerin/TV-Moderatorin/ ein Sohn: Christian, sieben Monate), Ehefrau von Francesco Totti (29/Italiener/Sturm/AS Rom)

Huch! Eine schöne Frau mit einem schönen italienischen Namen - den die Dame, dem Bild nach zu urteilen, zu Recht trägt. Leider bereits verehelicht mit der stürmischen Zuckerwade Francesco Torti.

[Dank an Nessy für die schöne Vorlage!]

*) Den Sprachforschern unter den werten Bloglesern wird natürlich aufgefallen sein, daß bei Anwendung der 3. bayrischen Verniedlichungsform, der Name sinngemäß mit "kleine leere Blase" übersetzt werden könnte - auch nicht gerade ein Kompliment.

Dienstag, 13. Juni 2006

Wahl zum Mitarbeitervertreter

Es darf geraten werden, wer wohl gewonnen hat.

Ich gebe die Wahlkampfreden der beiden Kandidaten original so wieder, wie sie in den Mitarbeiterinformationen abgedruckt waren.

SIE ist die Herausforderin:

Der liebe Gott hat den meisten Menschen einen Mund geschenkt... mir sagt man manchmal nach, es wären zwei. Diese möchte ich dazu verwenden, Sprachrohr für alle Belange meiner Kollegen zu sein und „sie“ (die zwei Münder) dafür einzusetzen, dass die Interessen der Mitarbeiter und die Erreichung der gemeinsamen Unternehmensziele stets im Einklang zueinander stehen.


ER ist Amtsinhaber und somit Titelverteidiger:

Ich möchte mich weiterhin für die Belange der Mitarbeiter des Konzerns im Aufsichtrat einsetzen. In erster Linie geht es mir um zukunftssichere Arbeitsplätze für alle Beschäftigten im Konzern. Denn das größte Kapital des Konzerns sind seine Mitarbeiter!


[EDIT] Wiedergewählt wurde ER mit 56,8% der Stimmen.
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Eine Freundin von mir...
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Christina (Gast) - 10. Dez, 15:20
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Markus (Gast) - 8. Jul, 18:17
das kenn ich als "den...
das kenn ich als "den Jörg rufen"
Selana (Gast) - 23. Sep, 10:28
hehe
ich habe das gleiche Problem.. mit dem Ergebniss von...
Patral (Gast) - 6. Jul, 20:24

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