Im@Vorbeigehen

Sonntag, 11. Juni 2006

Lichte WM-Öffnungszeiten

Dank der WM-Öffnungszeiten konnte ich heute spontan was machen, was ich bisher noch nie gemacht hatte. Nämlich sonntags bei IKEA eine Stehlampe käuflich erwerben. Es handelt sich um das sehr schicke Modell "Stockholm". Neben dem mundgeblasenen Milchglaslampenschirm ("Jeder Schirm ein Unikat") war die verwendete Technik kaufentscheidend. Die Lampe verfügt über einen Berührungssensor der sich von der Leuchtmittelfassung bis hinunter auf halbe Höhe des Lampenständers erstreckt. Das Teil hat also keinen Schalter, Schieber oder Regler, sondern man steuert das Leuchtverhalten der Lampe durch Einsatz seiner Hände. Zum Ein/Ausschalten umfasst man die Leuchtmittelfassung für zwei Sekunden mit der Hand. Zum Dimmen der Helligkeit umschließt man den Lampenständer mit der Hand und bewegt die Hand dann z.B. auf und ab. Wie von "Geisterhand" dimmt sich die Lampe durchs Lampenständerschruppen heller oder dunkler. Technik die begeistert! Das fanden auch Umstehende in der Leuchtenabteilung bei IKEA, die mich verstohlen bei meinen ersten Dimmversuchen am Ausstellungsstück beäugten. Es wurde hinter vorgehaltener Hand auch viel gegrinst und sich gegenseitig in die Seite geknufft - machen fehlt einfach der nötige Ernst und das Verständnis für Innovation! Wichtig für mich war auch noch die Erkenntnis, dass man nicht von einer Lampe automatisch auf die andere schließen sollte, denn nebendran steht ne Herkömmliche, die nicht auf Fummeln reagiert und beim unüberlegten Griff unter den Lampenschirm verbrennt man sich an der ordentlich die Finger.
Jetzt habe ich also "Stockholm" in der Ecke neben dem Sofa stehen und nach dem ersten abendlichen Echteinsatz muss ich zugeben, dass mein Umgang mit der Lampe noch nicht als Handhabung bezeichnet werden kann, es ähnelt doch eher noch einem Grapschen. Irgendwie unweigerlich kam auch der Moment, wo ich mich fragte, ob wohl "sich Einen dimmen" schon als Slangausdruck für den Akt der männlichen Selbstbefriedigung verwendet wird?
Egal! Ich mach jetzt hier das Licht aus - mit nem Schalter!

Samstag, 10. Juni 2006

Nationalhymnen-Karaoke

Wenn man bei einem technikbegeisterten Menschen eingeladen ist, dann hat man auch mal die Gelegenheit, als "Rausschmeisser" eines launigen Fussballabends, unterstützt durch eine 2x3 Meter grossen Wohnzimmerleinwand und Dolby DingsBums, einige Durchgänge Nationalhymnen-Karaoke zu "spielen". Ich hatte Glück und kam bei der Spanischen Hymne dran.

Ab jetzt also Hand aufs Herz vorm Fernseher und mitsingen die nächsten 4 Wochen.

Click it like Beckham:



God seif aua grei-schos kwihn ...

[Edit] Hier noch eine edle Linkspende vom Waschsalon die hier gut passt:

Freitag, 9. Juni 2006

Museums-Tipp

Bonn. "Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland" .
Hat mir gut gefallen.

Rock! Jugend und Musik in Deutschland Sonderausstellung:
Rock! Jugend und Musik in Deutschland.
25. Mai - 15. Oktober 2006 in Bonn


Leider kann twoday.net mit dem Link zur Ausstellungsseite nicht umgehen. Wer sich dafür interessiert muss somit folgendes halt per Hand in einem neuen Browserfenster öffnen: http://www.hdg.de/index.php?id=4626&tx_ttnews[tt_news]=213&tx_ttnews[backPid]=4986&cHash=ce02470de1

Schwarz-Rot-Gold

Heute morgen, beim schnellen Blick meine Strasse runter, mind. drei geschmückte "Deutschland"-Balkone entdeckt.
Hoffentlich entsteht in den nächsten Wochen nicht zuviel Patriotismus. Wo sollen wir denn nach der WM hin damit?

Das Kettcar-Luder

Am Morgen nach so einem Konzert und mit nur 3,5 Stunden Schlaf auf der Kappe, sitzen zwei "Rock'n'Roller" schon mal eher schweigsam am Frühstückstisch. Nicht so die Dritte im Bunde - "K." die bald Angetraute von "S." - aber die war ja auch nicht mit und am Vorabend vermutlich um 22:00 Uhr in der Mupfel. Sie grinste mich fortwährend komisch an und fragte mich Zeugs zu "Kettcar". Komisch dachte ich mir, weil seit Monaten versuche ich ihr die Musik dieser Band schmackhaft zu machen und bis dato hatte sie sich noch nicht mal ein Lied von denen angehört. Sie grinste schon wieder! Ich dachte noch drüber nach, ob ich mir vielleicht den Mund ordentlich mit Nutella verschmiert hatte oder mir E-Gitarrenstromrestebedingt die Haare komisch vom Kopf abstanden, als sie was vor meinem Gesicht rumbaumeln ließ. Bei näherer Betrachtung erkannte ich, dass es sich um so nen "Access All Areas"-Ausweis für das Sommerfest der Uni Paderborn handelte, das am Abend stattfinden sollte u.a. natürlich mit Kettcar, Fettes Brot, Revolverheld … Sie grinste frech und meinte lachend: "Na, den hättest du jetzt gern, was?". Sie grinste noch frecher und ließ das Kärtchen theatralisch im Ausschnitt ihres T-Shirts verschwinden. "Ich geh da hin. Weißt Behave, weil der Revolverheld, der singt so schön". Wenn das Luder nicht Mitte August den "S." heiraten würde und das oberste Gesetz der Männerfreundschaft nun mal besagt "Die Frau des Freundes ist tabu", dann hätte ich mir den Ausweis geholt! Definitiv *g*.
Ach ja ... Frauen!

[Soundtrack of my day (bis zur Nationalhymne): "Rick Springfield - Jessie's Girl" *fg*]

Sonntag, 4. Juni 2006

Mal blogtechnisch "die Blumen giessen"

Einer Einladung des werten Herrn Glamourdick nachkommend, blogge ich heute auswärts!

[Edit!] Beinahe WM-Content. Gefunden bei bloggorette:

Glamouröser Schiedsrichter

Neues aus Zamonien!

Ach, "wärs doch mal wieder richtig November ..." mag man singen wenn man liest, daß voraussichtlich am 02. November 2006 Walter Moers fünfter Zamonienroman erscheinen wird:

"Der Schrecksenmeister"

Der SchrecksenmeisterIn diesem Roman wird sich das Geschehnis voraussichtlich wieder um den zamonischen Grossdichter und Lindwurm Hildegunst von Mythenmetz drehen. Walter Moers kündigte an, es würde sich um ein weiteres Abenteuer aus "Reiseerinnerung eines sentimentalen Dinosauriers" (Mythenmetz Erinnerung an die Kindheit , 10.000 Seiten , in Europa , Amerika , Asien und Afrika nie erschienen ) , das entweder in den Friedhofssümpfen von Dullsgard (Westzamonien) oder wiederum in Buchhaim spielt. Ob Mythenmetz aber nun die Hauptrolle wirklich spielt oder nur der "Autor" (Walter Moers ist nur der "Übersetzer") ist ist noch unklar.

Walter Moers hat den großen K(r)atzenroman von Hildegunst von Mythenmetz übersetzt!“, heißt es in der Vorschau. „Jeder Buchling kennt Hildegunst von Mythenmetz´ fabelhaften Roman über Echo, das Krätzchen – eine zamonische Katze lediglich dadurch, dass sie sprechen kann: In Sledwaya der traurigsten Stadt Zamoniens, ist Echo dermaßen in Schwierigkeiten geraten, dass er gezwungen ist, mit dem Schrecksenmeister Succubis Eißpin einen verhängnisvollen Vertrag zu schließen.

Das Buch kann man sich bei Amazon bereits vorbestellen.

[Edit:] In meinem nächsten Leben werde ich Haifischmade!
Haifischmaden werden selten beobachtet, sie ziehen ein Dasein in undurchsichtigen Verhältnissen vor, in denen sie sich gerne mit Phogarrenqualm einnebeln (Phogarre, die). Haifischmaden sind vergleichsweise hochintelligent (außer im Vergleich mit Eydeeten) und berüchtigt für ihre Fähigkeiten in der schnellen und undurchsichtigen Vermehrung von Geld. Oft von charmanter leutseliger Erscheinung, ist die Haifischmade besonders geeignet, willensschwachen Gruppierungen als Führungspersönlichkeit vorzustehen.

Quellen:
[Zamonien as itself]
[Zamonien bei Wikipedia]
[Nicole Rensmann]

krt_zamonien_1400

Mittwoch, 31. Mai 2006

Was gegen den Gesichtsbeton

click it and smile ...


the Big Win - National Lottery advertisement

(c) www.national-lottery.co.uk

Dienstag, 30. Mai 2006

3 Promille Gan WM?

3 Promille beträgt die Wahrscheinlichkeit, dass sich die weiteren Leidtragenden des Berliner Amokläufers, die nach dem HIV-infizierten Opfer noch vom 16-jährigen Täter verletzt wurden, ebenfalls mit HIV infiziert haben könnten. Also alles nicht so schlimm, Hauptsache das Sicherheitskonzept der WM steht und muss auch nicht korrigiert werden, nicht mal um 3 Promille - wo doch die Welt schon die Koffer packt um zu Besuch zu kommen. Über das Motiv weiß man scheinbar noch nichts. Vermutlich war der Auslöser aber wieder mal der Jugendkrawall- und Jugendgewaltkatalysator unserer Zeit schlecht hin: Die Langweile. Alternativ könnte auch die Mutter schuld sein, so wie beim Bayrisch/Österreichischen Braunbären, der ist nämlich "von seiner Mutter falsch gepolt". Kaum verhält sich ein Lebewesen einfach seiner Natur und seinen Instinkten entsprechend, bekommt es schon gleich eines mit "Siegmund Freunds gesammelten Werken" übergebraten. Ich tippe aber bei dem 16-Jährigen Berliner eher auf Langeweile. Da es ja nur noch 10 Tage bis zur WM sind, könnte man den doch evtl. bereits zu den Hooligans zählen, oder? Erst den ganzen Tag so vor sich hingegähnt und nachts wurde dann das ein oder andere Gen zum "Gan" [sprich: gän] und er selbst zum "Durchknalligan" bzw. halt Hooligan. Schon unschön wenn so ein menschliches Gen zum "Gan" mutiert - das Leben ist halt kein "X-Men"-Film. Die weiteren Mutationen denkt man aber betreuungstechnisch im Griff zu haben. Für den "Sexualigan" (dem sexuell frustrierten Fußballfan) soll es ja die sog. "Vollzugscontainer" geben. Auch der "Rechtsradikaligan" soll keine wirkliche Gefahr darstellen. Vielleicht empfiehlt es sich betreuungstechnisch hier mit Dixi-Führerbunkern kontrollierte Anlaufstellen im Stadionumfeld zu schaffen? Vom Bundesgrenzschutz umstellt und vom BND belauscht, dürfen da drin Gleichgesinnte rechtsradikale Lieder absingen - quasi die konsequente Fortführung des "Jugendtreffs"?

Ach, um dieses Themengebiet allumfassend zu durchdenken reicht eine Mittagspause einfach nicht aus und eigentlich ist die ganze WM zum Gähnen. Schon erstaunlich wie wenig Fußballinteresse bei mir, als ehemaligen Südkurvenbimpf, noch übrig geblieben ist - vielleicht 3 Promille?
Deshalb verschenk ich übrigens auch meine 3 Sitzplatzkarten fürs Eröffnungsspiel Deutschland - Costa Rica. Sind Karten der Platzkategorie 4 und kosten € 395.- pro Ticket. Interesse?

WM-Karten

Wenn man Glück hat, bekommt man 3 Promille des Spiels mit ;-)

Donnerstag, 25. Mai 2006

Samba do Brokeback Mountain

Wieder einmal fing alles an mit diesem Klopfen an der Tür, das selten Gutes verspricht aber Geschichten garantiert.
(c) Tom Liwa

Nun, das Klopfen war bei mir ein Telefonanruf. Reingebimmelt hatte mein Bekannter und Arbeitskollege "R.", dem es im Laufe des Gesprächs, mit viel Beharrlichkeit gelang, mich zu einer zechenden Einkehr im brasilianischen Speiselokal "Rodizio" zu überreden. Schnell noch mein "Mean it, when you say to me: All You Can Eat"-T-Shirt untergezogen, denn beim Brasilianer gibts am Vatertag eben jenes Buffet, wie "R" mir erzählte. Als ich eintreffe sind bereits alle versammelt, was nicht verwundert, denn ich komm zu sowas meistens nicht so ganz pünktlich. Da waren bereits erwähnter "R." mit seiner Frau "P.", sowie "E." (Busenfreundin von "P.") nebst "D." und "J.", zwei männliche Langzeitbekannte von "P." und "E.". Ich nehme als "M." am Tisch zwischen "P." und "E." Platz. Beim Tippen fällt mir soeben auf, dass kein Vornamensanfangsbuchstabe doppelt vorkommt - verrückte Welt! Launig, gesellig und im Ansatz lustig, auf jeden Fall aber mucho mucho delicioso geht der Abend so dahin, wobei sich jeder langsam an die persönliche Pappsatt-Grenze seiner kulinarischen "Samba do Brazil" herantastet. Meine Begleiter fröhnen schon etliche Runden dem schweren "Roten", als "R." beginnt Ausfallerscheinung zu zeigen. Zunehmend einsilbiger und den Kopf auf die Brust gesenkt, tätschelt und knetet er liebevoll aber stumm am Po seiner, nebem ihm sitzenden, Frau herum. Sah mir sehr nach partnerschaftlichem Einschlafritual aus. Für mich war der Moment gekommen mal das stille Örtchen aufzusuchen. Bei meiner Rückkehr war "P." auf meinen Platz gerückt, vermutlich um Frauengespräche mit "E." zu führen und so ließ ich mich neben dem immer noch zusammengesunkenen und mittlerweile scheinbar sogar die Augen geschlossen haltenden "R." nieder. Ich wollte gerade nach meinem Kaltgetränk greifen, als mir gewahr wurde, dass eine Hand begann mir über den Hintern zu streichen und diesen zu kneten. "Oh!" dachte ich so und wusste spontan nicht gleich was ich machen sollte. Als die Hand ihre Knetbemühungen jedoch noch verstärkte und sich in Richtung Hosenbund hocharbeitete, erstarrte ich in stocksteifer etwas unnatürlicher Körperhaltung. Ich blickte vorsichtige rechts zu "P.". Diese hatte bereits mitbekommen, was ihr Mann hinter ihrem Rücken so trieb. Ihre Gesichtsfarbe ähnelte einem reifen Pfirsich, der Lachanfall wurde noch so irgendwie von ihren Händen, die sie sich vor den Mund hielt, unterdrückt. Alle Dämme brachen bei ihr jedoch, als sich unsere Blicke trafen. Eine Lachexplosion ausstossend brach die Gute überm Tisch zusammen. "R." schreckte hoch und fand sich, mit seiner Hand an meinem A., diesseits seiner lüsternen Träume wieder. Der Tisch bebte!
Ich meine, ich kann ja gut über mich selber lachen, aber die restlichen Details des Abends unterschlag ich jetzt einfach. Es war mit der "Belegschaft" kein vernünftiges Wort mehr zu reden. Aber auch jeder Witz ging auf Kosten von "R." oder mir - meinstens auf beide "Cowboys".

Jetzt wo ich wieder zuhause bin, freu ich mich, daß seit ca. 40 Minuten keiner mehr gelacht hat.
Ich glaub ich lege zum Einschlafen "Melissa Etheridge - Mama I'm Strange" auf und necke mich selber mit Vermutungen, wie lange ich wohl noch stillgehalten hätte, wenn "P." nichts aufgefallen wäre.
- Gute Nacht -
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Oh behave!

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Eine Freundin von mir...
Eine Freundin von mir hat tatsächlich solche Dinger...
Christina (Gast) - 10. Dez, 15:20
Online Java Backgammon
Very interesting information. Do you have twitter account?...
Online Java Backgammon (Gast) - 27. Feb, 16:53
Kart?
Auf der Bahn war ich auch schon unterwegs, cool, oder?...
Markus (Gast) - 8. Jul, 18:17
das kenn ich als "den...
das kenn ich als "den Jörg rufen"
Selana (Gast) - 23. Sep, 10:28
hehe
ich habe das gleiche Problem.. mit dem Ergebniss von...
Patral (Gast) - 6. Jul, 20:24

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