Im@Vorbeigehen

Mittwoch, 23. August 2006

Doggy-Style

Grad gestern bei mir im Viertel entdeckt:

Doggy-Style

Der "verwurstet" nicht die Ungewollten aus dem Tierheim, sondern backt Hundekuchen mit vermutlich mehr Ballaststoffen und Vitaminen drin, als unser eins beim "Menschenbäcker" ins Bio-Vollkornbrot gestreut bekommt. Erst gestern hab ich mich wieder aufgeregt, weil die Teiglinge mittlerweile mit soviel Treibmittel und Luft angerührt werden, dass einem die Tüte, mit den beiden Frühstücksbrötchen drin, fast davonfliegt, wenn man nicht aufpasst.
Na ja, dann hole ich mir demnächst halt Hundekuchenbrösel als Basis für ein gehaltvolles Früchtemüsli.

Donnerstag, 17. August 2006

Auch wenns keinen interessiert ...

Bei mir gab es heute zum Abendessen Kartoffelpuffer. Halbwegs selbst hergestellte Kartoffelpuffer! Ganz klar ein Posting aus der Rubrik "Infos die die Welt nicht braucht, die ich der Welt aber trotzdem mitten ins Gesicht reinposte".

Eigentlich begann alles viel grundsätzlicher, nämlich mit einer spontanen Heißhungerattacke pünktlich zum Feierabend, auf "irgendwie Kartoffeln". An dem "irgendwie" lässt sich erkennen, dass ich eigentlich gar keine Lust aufs Selbstkochen hatte und dass es schnell gehen musste! Frische Kartoffeln, vorbelastet mit dem Akt des Schälens und Kochens der selbigen, schieden somit aus. Doch oh Glück, gibt es auch bei Lidl diesen Fertigklosteig aus dem Kühlregal. Eben noch Sahnemeerrettich und norwegischen Räucherlachs eingesackt und ab dafür. Zuhause das dreckige Geschirr von gestern ungeduldig zur Seite geschubst und aus Fertigklosteig, einem Ei, etwas Wasser, Salz und Pfeffer lecker Puffermasse zusammengerührt. In reichlich heißem Öl goldgelb ausgebacken, ordentlichen Klecks Sahnemeerrettich druff und noch schön Räucherlachs oben drauf. Eigentlich gehört da unbedingt noch ein Feldsalat dazu! Obereigentlich war es schon nach 20:00 Uhr und überhauptestens müsste schon lange Wochenende sein - also ohne Feldsalat. Lecker war es. "saumon fumé" auf "crêpe de pommes de terre" wie wir Küchenschaben sagen.
Zwei Puffer sind noch übrig. Die drück ich mir dann später, wenn sie kalt sind, noch mit Ketchup und Senf rein, um dann noch mit fettigen Fingern bei irgendjemand im Blog Blödsinn zu kommentieren. Watch out for my fingerprints ;-)

Eigentlich müsste ich jetzt abspülen!

Dienstag, 15. August 2006

Helden des Alltags

Fühle mich heute so ein bisschen wie Zorro!
Schwarze Brille, schwarzes Oberhemd, schwarze Lederschuh. Jetzt gilt es nur noch einen Schurken ausfindig zu machen - sollte mir hier im Büro nicht schwer fallen.
zorro

Mittwoch, 9. August 2006

Junggesellenabschied

Mein Freund „S“ hatte es sich auch letzten Samstag, eine Woche vor seinem festgesetzten HinrichtungsHochzeitstermin, immer noch nicht anders überlegt. Somit galt es für diesen aufrechten Recken der Männlichkeit, Abschied vom Junggesellendasein zu nehmen. Zu diesem Zweck versammelten sich seine sechs treuesten Lebenswegsgefährten, um ihm Beistand zu leisten in seiner letzten „nuit de garçon“, die nochmal geprägt sein sollte von Männerfreundschaft, Alkohol und den körperlichen Reizen schöner fremder Frauen, bevor ihm eben jene Lebensfreuden nur noch rationiert genehmigt bzw. komplett gestrichen werden.
All zu sehr ins Detail zu gehen, verbietet natürlich der Ehrenkodex „Männerkumpanei“, somit hier nur ein Abriss des überaus gelungenen Abends aus meiner Perspektive:

Los ging es mit männlichem „Schwanzmessen“. Es gab Bolidenrodeo im „Kartcenter Cologne“. Wir hatten ein Rennen über 50 Runden gebucht. Ich persönlich war noch nie in einem Kart gesessen und hatte mich innerlich so auf „Autoskooter fahren mit Helm auf“ eingestellt, wurde jedoch schnell eines Besseren belehrt. Ein „Höllenritt“ und körperlich richtig anstrengend die knappe Stunde. Aber ein Riesenspaß! Bei 7 Leuten auf der Strecke hat man auch immer einen vor sich oder im Nacken sitzen und es ist ordentlich was los. Sehr genialer Auftakt des „Abschieds“, der mit den ersten Runden Kölsch begossen wurde.

Weiter ging es mit dem Sammeltaxi in die Kölner Innenstadt. Hier war krass was los und außerdem schien Welt-Junggesell(en/innen)abschieds-Tag zu sein. Unmengen von uniformierten Grüppchen mit „Wir verabschieden xxx“-TShirts. Die bald verehelichten Damen meist mit „Bauchladen“ bewaffnet. Für einen Euro gab es so allerlei zu kaufen und zu küssen. Absolutes Highlight hierbei war eine Gruppe von 5 Blondinen, die sich einheitlich in so schwarze „NYPD“-Uniformen gezwängt hatten. Komplett mit Mütze, teilweise sogar mit Handschellen und Schlagstock ausgerüstet – Hossa! Sehr kurzweilige Fortführung des „Abschieds“, der mit weiteren Runden Kölsch begossen wurde.

ddEs folgte der „verruchte“ Höhepunkt des Abends. Das Kölner Dollhouse. Nach halbstündiger Orientierungsphase („Hallo! Mach mal wieder den Mund zu.“) in diesem „American Table Dance“-Schuppen, wurden die getauschten „Dollhouse“-Dollar zusammengeworfen und dem bald verehelichten „S“ in die Hand gedrückt. Man zwängte sich um einen „Private Table“ und bat um das Erscheinen der von „S“ favorisierten Körperkünstlerin. Diese wiederum steckte „S“ die Dollarscheine erst hierhin und dorthin (für die Männer gilt ja: keine Hände!) um sie sich dann, mit ordentlich Körpereinsatz, auf die ein oder andere Weise wiederzuholen. Damit wir nicht nur zum Zuschauen verdammt waren, gab „S“ jedem 1 Dollar retour, den sich die kaum noch bekleidete Tischtänzerin reihum, auf die ein oder andere Weise, abholte. Hot! Sehr aufregende Fortführung des „Abschieds“, der mit weiteren Runden Kölsch begossen wurde.

Jetzt hieß es natürlich erstmal wieder zu Atem kommen. Gut Luft in die Lungen pumpt man ja bekanntlich beim Singen. Also wurde die nächste Karaoke-Bar angesteuert. Hier gefiel es uns aber nicht wirklich. Leider blieben wir lange genug, damit "S" und ich gezwungen waren den ABBA Klassiker „Knowing Me, Knowing You“ vorzutragen. Überraschender Weise schlugen wir uns ganz gut und ich habe wohl, seit Klein-Behave nach der Hitparade immer in Mutters Haarbürste sang, nichts mehr so inbrünstig intoniert. Schräg! Sehr eigenwillige Fortführung des „Abschieds“, der mit weiteren Runden Kölsch begossen wurde.

Ab jetzt war es dann langsam etwas unübersichtlich, auch aus der Erinnerung heraus. Wildes Spelunkenhopping beschreibt es wohl am Besten. Schwierig vor allen Dingen, beim Abmarsch zur nächsten Örtlichkeit immer alle Mann an Bord zu haben, was daran lag, dass sich im Laufe des Abends die geschlechterübergreifende Kontaktaufnahme bei den „Helden“, trotz schwerer werdender Zunge, zunehmend „leichtfüßiger“ gestaltete. Die vermutlich schönen Füße meines Kontaktes steckten in ultrahippen, schwarzen Spitzstiefelchen mit hohen dünnen Absätzen und einer aufgenähten „5“ überm Rist. Meine Beteuerungen, dass sich hier doch für uns Zwei eindeutig ein Kreis schlösse – da ich zu Beginn des Abends doch in einem Kart mit der Startnummer „5“ saß (kein Witz!) – fielen jedoch nicht auf fruchtbaren Boden. Die Gute war wohl keine Symbolikerin. Ganz und gar unsymbolisch, vielmehr harter Fakt ist die Tatsache, dass ich einen „Erdbeercolada mit Sahne“ hinten drauf auf ein „Rudel Kölsch“ nicht so gut vertrage, wie sich im Laufe des Sonntags noch einige Male zeigen sollte – aber das nur nebenbei.
Sportlich hatte der „Abschied“ begonnen, sportlich ging er kurz nach 07:30 Uhr Sonntag morgens, nach gefühlten 1000 Partien „Kicker“ und Absingen des Hochzeitsmarsches im Sammeltaxi Richtung Gästebett, auch zu Ende.

Samstag, 29. Juli 2006

Oh Glückliches Dänemark

London (dpa) - In Dänemark lebt es sich nach einer neuen Studie am glücklichsten. In der ersten «Weltkarte des Glücks», die von der englischen Universität Leicester erstellt wurde, landet Deutschlands Nachbarland im Norden auf Platz eins.

Es folgen zwei weitere Nachbarn: die Schweiz und Österreich. Deutschland selbst kam im Vergleich von 178 Nationen auf Platz 35, also auch noch auf einen der vorderen Plätze. Ganz am Ende der Skala finden sich afrikanische Länder wie Simbabwe und Burundi.


Quelle: Yahoo! Nachrichten

Platz 35! Worüber regen wir uns also auf? Wir sind ziemlich glücklich und merken es nur nicht.
Wird einem aber auch schwer gemacht. Heute wollte ich mich mal von deutscher Fernsehunterhaltung berieseln lassen. Nix aufregendes. Easy going, vielleicht so einen kleinen netten Film - ich hatte ehe nur ne kleine Tüte Chipsfrisch zur Hand, die hätte für "zu aufregend" gar nicht ausgereicht. Was soll ich sagen, es war nicht zu ertragen. HALLO? Samstag war doch mal die Primetime der TV-Unterhaltung. Für was prostituiert sich denn der Jürgen von der Lippe da z.B. mittlerweile? Ach egal. Ich geh ins Bett ... und wenn ich das nächste Mal Lust auf Fernsehen habe, dann flieg ich dafür nach Burundi oder Dänemark.

Your EQ is 127


Your EQ is 127

50 or less: Thanks for answering honestly. Now get yourself a shrink, quick!
51-70: When it comes to understanding human emotions, you'd have better luck understanding Chinese.
71-90: You've got more emotional intelligence than the average frat boy. Barely.
91-110: You're average. It's easy to predict how you'll react to things. But anyone could have guessed that.
111-130: You usually have it going on emotionally, but roadblocks tend to land you on your butt.
131-150: You are remarkable when it comes to relating with others. Only the biggest losers get under your skin.
150+: Two possibilities - you've either out "Dr. Phil-ed" Dr. Phil... or you're a dirty liar.

Donnerstag, 27. Juli 2006

Ornithologen unter sich

Heute Morgen betrete ich die Backstube meines Vertrauens um mir lecker Teilchen zu kaufen. Der Laden wird von zwei Bäckereifachverkäuferinnen "geschmissen". BFVK1 ca. 55 Jahre - hat alles im Griff. BFVK2 südländischer Typ - jung! Wie es so meine Art ist, will ich mich bei den Damen mit dem Trällern von Passagen aus meiner aktuellen Lieblingsoperette und dem Überreichen von Rosen Liebkind machen, zögere jedoch abrupt weil ich folgenden Dialog aufschnappe:

BFVK1: Jetzt hast du hier schon wieder die ganzen Körner verstreut. Bist du ein Vogel?
BFVK2: Ja, ich bin Vogel.
BFVK1: Genau, ein komischer.
-- hier betritt ein weiterer Kunde den Laden BFVK1 kümmert sich. BFVK2 will den komischen Vogel nicht auf sich sitzen lassen, man sieht es ihr an --
BFVK2 (an mich gerichtet): Ich bin wie ... wie heisse der Vogel wo wie die schöne Regenbogen?
ICH (etwas überrascht): Ähh, Papagei?

Aus dem Blick von BFVK2 wurde klar, das war knapp vorbei.
Man hat mich aber noch zu ende bedient. Respekt! für die professionelle Einstellung.

Frage an die Gemeinde: Wie heisse der Vogel, wo wie die schöne Regenbogen?

Otto? – dienstlich!

Unser smarter Jungadmin kann VERTRAULICH noch nicht wirklich buchstabieren. So entlocke ich ihm Aussagen, die darauf schließen lassen, dass die interne IT alle rausgehenden Internetrequests mitprotokolliert. Soweit überrascht mich das nicht wirklich. Dass in der monatlichen „Endabrechnung“ jedoch „otto.de“ fast immer die Charts anführt, hat mich dann doch überrascht.
Also liebe Damen aus dem Verwaltungstrakt: BIG BROTHER IS WATCHING YOU.

Dienstag, 25. Juli 2006

Rainald Grebe - Dörte

via DonParrot und sehr genial. Der Lesof gewidmet, die Textzeile mit "Andreas Baader" ;-)



Ach ja übrigens:
Die Werbeindustrie macht Rucola zum Trendsalat.
Wenns Unkraut aus dem Ausland kommt,
hats Glück gehabt, hats Glück gehabt.

Sonntag, 23. Juli 2006

Home, Garden und ein bisschen Heimweh

Auf meiner Laufrunde heute morgen durch den Park, stellte sich mir was Großes in den Weg. Es war die Ausstellung „Home and Garden 2006“. Wenn man das Eine gerade nicht wirklich und das Andere gar nicht hat, dann ist man spontan schon mal innerlich angefressen, weil die „Gartenzwergzüchter“ sich da so breit machen müssen! Aber noch im gleichen Atemzug weiß ich natürlich, dass ich überreagiere und ungerecht bin. Das kommt nur davon, weil ich sowas wie ein ganz klein bisschen Heimweh hab. Meine Heimatstadt ist von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt worden! Das ging auch hier durch die Medien. Eingedenk der Tatsache, dass einem das Wetter die letzten Wochen die lauen Sommerabende fast schon inflationär um die Ohren haut, erinnere ich mich etwas wehmütig daran, dass es in Regensburg gerade in den Sommermonaten einfach nur traumhaft schön ist. Kaum hab ich mich zweimal ordentlich in mein weiß-blaues Taschentuch geschnäuzt und will zur Ablenkung etwas auf den Seiten meines ehemaligen Arbeitgebers „amazon.de“ rumsurfen, blinkt es mir schon auf der Startseite entgegen: Spiel des Jahres 2006 ist - na? „Thurn und Taxis“! und wo dieses Adelsgeschlecht sein Reihenhaus stehen hat, muss wohl nicht erläutert werden. Da ist der durch die Fussball-WM neuerworbene Patriotenherzschrittmacher föderalismusreformmäßig ordentlich am Pumpen. Soviel „Äppelwei“ kann man an einem Wochenende gar nicht saufen, als dass man da nicht ein klein bisschen Heimweh bekommt. Aber wie sagt man in der Frankfurter Gegend: „Es Lebbe geht weider“. Bis morsche.
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Oh behave!

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Eine Freundin von mir...
Eine Freundin von mir hat tatsächlich solche Dinger...
Christina (Gast) - 10. Dez, 15:20
Online Java Backgammon
Very interesting information. Do you have twitter account?...
Online Java Backgammon (Gast) - 27. Feb, 16:53
Kart?
Auf der Bahn war ich auch schon unterwegs, cool, oder?...
Markus (Gast) - 8. Jul, 18:17
das kenn ich als "den...
das kenn ich als "den Jörg rufen"
Selana (Gast) - 23. Sep, 10:28
hehe
ich habe das gleiche Problem.. mit dem Ergebniss von...
Patral (Gast) - 6. Jul, 20:24

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